Tourism Watch / Brot für die Welt

Der Tourismus in Länder des Globalen Südens ist eine wichtige Brücke zwischen Menschen in Europa und Menschen vor Ort und kann positive wirtschaftliche und gesellschaftliche Impulse fördern. Doch nicht immer nutzt er der lokalen Bevölkerung. Globale Konzernstrukturen und weitverbreitete Korruption führen zur Verschiebung von Gewinnen ins Ausland oder in die Hände mächtiger lokaler Eliten. Die Jobs vor Ort werden vielfach zwar dringend benötigt, aber sind oft prekär und meist nur saisonal. Infrastruktur- und Flughafenausbau nutzen zwar den Reisenden, aber zu selten den Bewohnern.

Deswegen engagiert sich Tourism Watch als Fachstelle der Abteilung Politik von Brot für die Welt gemeinsam mit ökumenischen Partnern aus aller Welt für einen nachhaltigen, sozial verantwortlichen und umweltverträglichen Tourismus. Wir sind überzeugt, dass die Vision einer friedlichen und gerechten Welt ohne Armut nur möglich ist, wenn eine grundlegende Wende im Tourismus erreicht wird.

Drei Prinzipien bilden die Grundlage für nachhaltige Entwicklung durch Tourismus:
1. Die Menschenrechte und die Selbstbestimmung der lokalen Gemeinschaften müssen im Zentrum jeglicher Tourismusentwicklung stehen.
2. Die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile müssen gerecht verteilt werden, um so Wohlstand und Lebensqualität vor Ort zu steigern.
3. Tourismus soll sowohl für Reisende als auch für die GastgeberInnen eine positive und sinnstiftende Erfahrung sein.

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