Umweltfestival 2018

3. Juni 2018 Brandenburger Tor 11 – 19 Uhr

 

HALM Trading UG – Trinkhalme aus Glas

Fünfundzwanzig 150L-Säcke voll mit Plastikmüll, wobei jedes zweite Teil ein Plastikstrohhalm ist. Genau das war der Anstoß für das Berliner Start-Up HALM eine Alternative für die Strohhalme und den damit verbundenen Plastikverbrauch zu suchen. Die Antwort: Trinkhalme aus stabilem SCHOTT-Glas. Diese werden komplett in Deutschland hergestellt und sind noch dazu wiederverwendbar. Die zur Herstellung verwendete Energie wird zu großen Teilen aus Solarenergie gewonnen. Das Start-Up hat sich jedoch auf die Fahnen geschrieben den Solaranteil auf 100% zu erhöhen. Außerdem verzichtet HALM bei der Herstellung komplett auf mineralölhaltige Werkstoffe. Das fängt bei den Trinkhalmen an und zieht sich über die Reinigungsbürste aus Naturborsten bis hin zum Kleber für die Plakatkampagnen.

LunchVegaz

LunchVegaz ist die neue Schnittstelle zwischen nachhaltigen Bioprodukten und dem Durchschnittsverbraucher. Sie produzieren gesundes Essen als Fast Food: Bio-Fertiggerichte, Suppen und Kuchen im Glas. Alles rein pflanzlich, selbst gekocht und gebacken, ohne chemische Zusätze und mit regionalen Zutaten. Langes MHD, bester Nährstoffgehalt und Qualität gibt es im eigenen Automat, Kühlschrank, im LEH-Kühlregal und im Direktverkauf. Automat und Kühlschrank sind smart und ermöglichen eine gesunde Versorgung, egal ob öffentlicher Raum oder direkt in einer Einrichtung. LunchVegaz ermöglicht jedem gesunde, stressfreie und schnelle Nahrungszufuhr.

Der ökologische Mehrwert auf einen Blick:
– Möglichst regionale/nationale Produkte
– Biolebensmittel und rein pflanzlich
– Produktion im ländlichen Raum um Arbeitsplätze zu schaffen
– Richten Wandertage für Schulen und KiTas aus
– Kooperationen mit nordostdeutschen Hochschulen
– Engagment für 1% for the Planet, d.h. 1% des Gewinnes wird gespendet
– Nicht verkaufte Ware geht zu Konzepten wie ResQ und Togootogo oder kurz vor Ablauf zu Sirplus
– Der Versand erfolgt C0²neutral, mit recycelten Materialien, ökologischer Isolierwolle aus alten Kaffeesäcken (Eignung als Pflanzendünger/Beetabdeckung) und wiederverwendbaren Kühlakkus
– Enge Zusammenarbeit mit Bio-Landwirten
– Möglichst kurze Wege für Zutatenzufuhr
– Verwendung von B-Ware in Bioqualität, die sonst entsorgt werden würde

Mehr: lunchvegaz.de/

supermarché – Ökofaire Mode!

Der Berliner Modeladen bietet ein Vollsortiment an ökologischer und fair produzierter Kleidung. Von der Unterwäsche bis zur Jeans, dem Jackett oder dem Parka ist jedes Kleidungsstück im Angebot. Der Unterschied zum konventionellen Modehandel ist jedoch, dass die Kleidung von Supermarché nicht unter menschenunwürdigen Bedingungen genäht wird und dass sie aus ökologischen Materialien hergestellt ist. Statt giftigen Kleidungsstücken gibt es bei Supermarché Kleidung aus Biobaumwolle, die ohne Einsatz von Gentechnik, chemischem Dünger und Pestiziden angebaut wurde und die durch die Art der Landwirtschaft zudem Wasser in den Anbauländern spart. Die Materialien sind so vielfältig wie die Mode. Von Kleidung aus Buchenholzfasern aus nachhaltiger Landwirtschaft über Hanf (der naturgemäß nicht chemisch behandelt werden muss) bishin zu ‚Müll‘ – nämlich Shirts, deren Fasern aus einem Gemisch aus Baumwollverschnittresten und recyceltem Polyester aus alten PET-Flaschen hergestellt wird. Die Bikinis und Strumpfhosen sind aus einem Material aus alten Fischernetzen und anderem Müll hergestellt, der aus dem Meer gefischt wurde.
Die Jeans sind aus Biobaumwolle und alten, recycelten Jeans. Bei ihrer Herstellung wird Wasser gespart, die Waschungen werden umweltfreundlich mit Ozon und Laser hergestellt statt mit Chlor.

Hintergrund:
Supermarché ist nicht nur ‚Modegeschäft‘, sondern verbreitet eine politische Message: Ökologische und faire Mode ist möglich! Und schön! Und sie muss nicht teurer sein als Markenkleidung. Mit ihrem Angebot wollen Sie das Bewusstsein von KonsumentInnen verändern und darüber informieren, was in der konventionellen Textilindustrie an der Tagesordung ist: Auch wenn die Nähereien der ‚Fast-Fashion‘-Industrie meist weit entfernt sind, sind es Menschen, die dort unter schlimmen Bedingungen arbeiten, die ausgebeutet, manchmal sogar versklavt werden. Giftige Stoffe gelangen aus Gerbereien oder Färbereien in die Flüsse und ins Grundwasser. Pestizide, chemische Dünger und giftige Farbstoffe belasten die ArbeiterInnen, die Umwelt und uns, die wir die Kleidung tragen. Supermarché bietet seinen KundInnen ausführliches Hintergrundwissen, im Laden sowie auf Ihrer Homepage. In Veranstaltungen wird über die konventionelle Textilindustrie und über ökofaire Mode zu informiert sowie das Reparieren von Kleidung gezeigt.

Mehr: www.supermarche-berlin.de

ASRAcomics

Eine Kleinstadt im Sauerland ist Transition Town geworden. „MOSCHBERG“ zeigt die ökologische Wende in der Praxis – als Comic. Wie lebendig und schön das sein kann. Wie sich das anfühlt, mitten drin zu leben und was man alles machen kann. Was daran Spaß macht, aber auch, was schwierig ist. Und was sich dafür verändern muss. Bilder und eine spannende Geschichte, die Lust und Mut machen zur Veränderung.

Immer mehr Menschen wünschen sich eine umwelt- und menschenfreundlichere Welt, mehr Zeit und Geduld statt Hektik und Stress, Gemeinschaft statt Konkurrenz und ein Leben mit der Natur statt gegen sie. MOSCHBERG zeigt am Beispiel einer Kleinstadt im Sauerland, wie das gehen kann. In ansprechenden, realistischen Bildern, die Lust machen und motivieren. Auf positive, „weiche“ Art führt MOSCHBERG ein breites Publikum, vor allem auch junge Menschen, an verschiedene Themen des ökologischen Wandels heran und regt an zum Träumen und Nachdenke

Matabooks – Vegane Bücher aus Graspapier

Das junge Medienunternehmen aus Dresden setzt  sich mit nachhaltigen Medientechnologien im Bereich der Buch- und Medienbranche auseinander. So werden Printprodukte auf besonders nachhaltige, faire und innovative Weise hergestellt. Das Unternehmen produziert derzeit vegane Bücher aus Graspapier und gibt dadurch jedem die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag zum Umwelt-, Klima- und Tierschutz zu leisten.
Ein aktuelles Projekt beschäftigt sich mit Büchern aus Graspapier, deren Buchcover aus Samenpapier besteht. In diesem Papier sind Samen von Wildblumen eingeschöpft. Nachdem das Buch gelesen oder beschrieben worden ist, kann es eingepflanzt werden und wird nach kurzer Zeit in Gestalt von blühenden Blumen wieder aus der Erde sprießen. So werden bei der Buchproduktion nicht nur Ressourcen aus der Natur genommen, sondern ihr auch wieder etwas zurückgegeben.

Mehr: www.matabooks.de

Bearprotein – Der erste Bio-Insektensnack Europas

Gemeinsam mit mehr als 800 Menschen hat das Berliner Startup im letzten Jahr den ersten biologischen Insektensnack Europas entwickelt. Mit ihrem Produkt INSTINCT wollen sie die deutsche Esskultur nachhaltig gestalten. Für den Snack werden biologisch gezüchtete Grillen aus Kanada verwendet. Diese werden zu Mehl weiterverarbeitet und zusammen mit weiteren Zutaten wie z. B. Reissirup, Vollkornreisprotein und Inulin zu Snacks gepresst. Der Insekten-Snacks werden ab Anfang Mai 2018 in den ersten Bioketten (BIO COMPANY und basic Bio) vertrieben.

Hintergrund:

Nach Schätzung der Ernährungs- und Landschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) leben im Jahr 2050 mehr als 9 Milliarden Menschen auf der Erde. Um diesen Ansprüchen gerecht werden zu können, müsste die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse um etwa zwei Drittel erhöht werden (BMEL, 2015). Ein Wachstum, das nach den Maßstäben einer nachhaltigen Nutzung der Erde nicht tragbar ist. Es bedarf also Änderungen in der Landwirtschaft und im Ernährungsverhalten der KonsumentInnen. Die FAO hat bereits 2013 die Entomophagie, den Verzehr von Insekten, als eine mögliche Alternative diskutiert.

Insekten sind eine deutlich umweltfreundlichere Proteinquelle als das Fleisch von Schweinen, Rindern oder Hühnern. So enthalten die verarbeiteten Kurzflügelgrillen 60g Protein auf 100 g essbaren Anteil mehr als dreimal so viel Eiweiß wie eine vergleichbare Menge Huhn (22,3 g) und verbrauchen dabei nicht einmal die Hälfte an zu nutzendem Land. Darüber hinaus stoßen Insekten bei gleicher Menge 100x weniger CO2 aus und verbrauchen 10x weniger Futtermittel als z.b. Rinder.

Seit dem 1. Januar 2018 ist der Verkauf von Lebensmitteln mit ganzen Insekten oder Insektenbestandteilen laut einer neuen Novel-Food-Verordnung in der Europäischen Union erlaubt. Die Akzeptanz von Insektenlebensmitteln in Deutschland liegt bei ca. 40%. Diverse Quellen aus der Schweiz und Deutschland belegen dies auch. Da für die meisten Verbraucher, die größte Hürde das Aussehen der Insekten darstellt, verwendet Bearprotein für die Snacks ausschließlich Insektenmehl. Das Mehl enthält keine sichtbaren Bestandteile der Insekten und wird dadurch vom Konsumenten positiv wahrgenommen. Als Pioniere im Insektenlebensmittel Bereich möchte Bearprotein durch Bio-Insektensnacks die deutsche und auch europäische Esskultur nachhaltig gestalten.

Mehr: www.bearprotein.de

Hof Windkind

Vor den Toren Berlins bauen zwei junge Hauptstädter Bio-Walnüsse an. Mit ihrem Projekt wollen sie die Welt ein wenig besser machen. Durch ein Produkt – die Walnuss – das ökologisch und sozial ist. Denn mit jedem verkauften Kilogramm fließen 30 Cent in soziale Projekte. Kunden können als Baumpaten das Projekt unterstützen, damit aus einem kleinen Baum ein großer, prächtiger Walnussbaum wird. Dafür erhalten sie jährlich 8 kg Nüsse.

Auf einen Blick:

– nachhaltiger, bioveganer Anbau
– kurze Transportwege durch regionale Herkunft
– CO2-Bindung durch Humusaufbau
– soziales Engagement
– Transparenz

Mehr: www.hofwindkind.com

LightOven Upcycling Solarkocher

Bei diesem Upcyclingprodukt von LightOven handelt es sich um einen Solarkocher, der aus wiederverwendeten Plakaten in Berlin hergestellt wird. Der Solarkocher kann zum Kochen und sogar zum Backen verwendet werden. Dazu benötigt man einen dunklen Topf, der das Sonnenlicht gut absorbiert und in Wärme umwandelt. Bei guter Sonneneinstrahlung werden Temperaturen von über 150°C erreicht. Es ist ein Beispiel, wie sich mit ganz einfachen Mitteln die Energie der Sonne anzapfen und so CO2-Emissionen vermindern lassen. Gleichzeitig illustriert er den Gedanken von Upcycling, d.h. ein minderwertiges Produkt wird zu einem Höherwertigen veredelt. Solarkocher bieten überdies eine globale Perspektive wie der Abholzung von Wäldern entgegengewirkt werden kann.

Cork Gallery

Cork Gallery bietet eine breite Palette handgefertigter Taschen, Schuhe, Schmuck (aus eigener Produktion) und Accessoires aus dem wunderbaren portugiesischen Naturprodukt Kork. Da bei der Produktion keinerlei tierische Materialien verwendet werden, sind die Produkte auch für vegan eingestellte Kunden, die sich dennoch mit modischen Taschen und Accessoires präsentieren möchten eine interessante Alternative. Weitere eingesetzte Materialien sind Baumwolle (z.B. bei den stärker beanspruchten Griffen an Taschen) und Zamak (für nickelfreien Schmuck). Da die angebotenen Taschen und Accessoires nur in geringen Auflagen und der Schmuck überwiegend als Unikate produziert werden, ist Exclusivität garantiert.