Das Umweltfestival 2021 wird hybrid

Ganz nach unserem diesjährigen Motto „Digitalisierung? Natürlich nachhaltig!“ wird das Umweltfestival 2021 hybrid, also digital und real als Veranstaltung stattfinden.

Digitalisierung? Natürlich nachhaltig!

Wir wollen über Chancen und Risiken der Digitalisierung sprechen, den Bezug zu Umwelt-, Natur- und Klimaschutz verdeutlichen und Fragen zu Suffizienz, Gemeinwohl und Sicherheit adressieren. Zudem wollen wir schauen, was das letzte Jahr mit uns allen gemacht hat: Ein Jahr in dem wir fast permanent online waren und mehr vor Bildschirmen verbrachten als bisher.

Die Digitalisierung und deren nachhaltige Gestaltung sind entscheidende Elemente gesellschaftlicher  Veränderungen, die uns in den kommenden Jahrzehnten global beschäftigen werden.

Einerseits bietet Digitalisierung neue Möglichkeiten für eine umweltfreundliche, ressourceneffiziente und umfassende Entwicklung – smartes Wohnen und smarte Städte sind zukunftsträchtige Versprechungen. Andererseits besteht die Gefahr, dass  mehr Energie und Rohstoffe verbraucht und konsumorientierte Verbrauchs- und Verhaltensmuster verstärkt werden. Dazu kommen technologiebedingte Abhängigkeiten und eine Verschärfung der Ungerechtigkeit zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden. Eine umfassende/ richtungsweisende Analyse der positiven und negativen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Umwelt gibt es noch nicht.

Deshalb widmen wir uns auf dem diesjährigen Umweltfestival den folgenden Fragen: Wie kann eine ökologisch nachhaltige Digitalisierung gewährleistet werden? Welche konkreten Maßnahmen sind erforderlich, um dies zu erreichen? Wie kann die Digitalisierung den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Entwicklung unterstützen? Welche Initiativen und positiven Ansätze für eine nachhaltige Digitalisierung gibt es? Was bedeutet es für jeden einzelnen von uns im Alltag?

Sowohl auf der digitalen Bühne als auch in den Live-Talkrunden und vor Ort werden wir gemeinsam mit unseren Partner*innen diskutieren, Erfahrungen und Positionen austauschen und vielversprechende Entwicklungen und Ansätze vorstellen.

Das digitale Umweltfestival

Mit dem digitalen Umweltfestival starten wir an unserem angestammten Termin, dem ersten Sonntag nach dem Tag der Umwelt (5. Juni): Am 6. Juni startet das digitale Umweltfestival auf www.umweltfestival.de. Über den gesamten Sommer bieten wir Programme zu Umwelt-, Klima- und Naturschutz sowie zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit. An den virtuellen Markständen werden spannende Information und Unterhaltungsmaterialien, Videos, Talkrunden, Workshops usw. von den Ausstellenden angeboten.

Das reale Umweltfestival

Am 19. September 2021 laden wir zum realen Umweltfestival – Corona bedingt in einem kleineren Rahmen – auf das Gelände der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg ein. Von 11 bis 19 Uhr gibt’s ein buntes Bühnenprogramm, tolle Ausstellende, Mit-Mach-Aktionen und spannende Informationsmöglichkeiten vor Ort. Und natürlich tollen Bio-Streetfood.

Wer den Weg zur Kulturbrauerei nicht alleine findet, kann sich der Fahrrad-Kreisfahrt des ADFC Berlin anschließen, die vor der Kulturbrauerei am Umweltfestival endet. Zeitnah gibt’s bei unserem Partner ADFC Berlin mehr Informationen dazu: https://adfc-berlin.de/aktiv-werden/bei-demonstrationen/kreisfahrt.html

Die Woche der Nachhaltigkeit

Mit der Woche der Nachhaltigkeit vom 20. bis 24. September findet das digitale Umweltfestival seinen Höhepunkt und sein Ende. Geplant ist ein intensives Wochenprogramm mit interessanten Talkrunden, Workshops und weiteren spannenden Formaten rund um Digitalisierung, Umwelt-, Klima- und Naturschutz. Wer Interesse hat einen Tag gemeinsam mit uns zu gestalten, kann sich unter info@umweltfestival.de melden.

Die Erstanmeldung und Registrierung für einen virtuellen Markstand erfolgt über www.umweltfestival.de/register.

Die Anmeldung zum realen Umweltfestival in der Kulturbrauerei startet voraussichtlich im Juni. Wir bitten hier zu beachten, dass Corona bedingt weniger Standflächen zur Verfügung stehen und wir uns vorbehalten eine Auswahl der Ausstellenden vorzunehmen. Das Anmeldedatum entscheidet nicht über die Auswahl.