Umweltfestival 2018

3. Juni 2018 Brandenburger Tor 11 – 19 Uhr

 

Zum Umweltfestival am Brandenburger Tor gehören traditionell spannende Debatten zu aktuellen Themen rund um Natur- und Verbraucherschutz. Auch das diesjährige Talkprogramm der GRÜNEN LIGA verspricht wieder brisante Streitgespräche und informative Vorträge.

Eine Übersicht zu den Talkrunden finden Sie zeitnah im Bühnenprogramm

Umweltfestival – Unsere Umwelt im Fokus

>> Politiker und Prominente informieren (sich) auf dem 23. Umweltfestival
>>  3. Juni 2018 am Brandenburger Tor
>> Mit Bundesumweltministerin S. Schulze und Senatorinnen R. Günther und K. Lompscher

Selten werden gleichzeitig so viele umweltfreundliche Produkte an einem Ort präsentiert und zukunftsweisende Themen so engagiert debattiert wie auf dem Umweltfestival der GRÜNEN LIGA in Berlin. Daher ist es nur logisch, dass sich auch hochrangige Politiker_innen vor Ort über die neuesten und spannendsten Projekte informieren und auf den Bühnen am Brandenburger Tor selbst Rede und Antwort zu ihrer Politik und zu ihrem Engagement stehen.

So wird die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze gemeinsam mit NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller die Preisträger der NABU-Initiative „Gemeinsam Boden gut machen“ ehren. Im Interview auf der großen Bühne bezieht sie zu konventioneller und zur Biolandwirtschaft Stellung und geht auf die Anforderungen an die EU-Agrarpolitik ein. Beim anschließenden Presserundgang über die Festivalmeile besucht Bundesministerin Schulze innovative Aussteller und lässt sich deren wegweisende Produkte vorstellen.

Ab ca. 14:30 Uhr talkt Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher mit GASAG Vorstand Matthias Trunk und Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger zum idealen Stadtquartier der Zukunft. Am Beispiel typischer Berliner Quartiere und speziell des Leuchtturmprojekts Mierendorffinsel werden die aktuellen und künftigen Herausforderungen diskutiert, die in wachsenden Städten bewältigt werden müssen. Herausgestellt werden soll die Bedeutung der Quartiere für das Gelingen der Energiewende und die Umsetzung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms.

Das Thema Mobilität in urbanen Räumen steht ab ca. 15:45 Uhr im Mittelpunkt des Talks mit der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Regine Günther. Sie gibt für die Berliner den Startschuss zur bundesweiten Klimaschutzaktion Stadtradeln und diskutiert mit Mobilitätsforscher Prof. Dr. Andreas Knie und Frank Masurat vom ADFC Berlin alle Facetten rund um nachhaltige Mobilität in der Stadt.

Gegen 16:15 führt Schauspieler und Schirmherr Andreas Hoppe gewohnt charmant durch die Verleihung des Großen Preises des Umweltfestivals, der traditionell besonders innovative Aussteller ehrt.

Zwischendurch gibt den ganzen Festivaltag über viel mitreißende Musik, Showkochen andere unterhaltsame Programmpunkte. So können sich Besucher beim Umweltquiz live auf der großen Bühne bei kniffligen Fragen wie „Wie viel Prozent der Berliner Dächer sind begrünt? Wie viele Tonnen Müll produzieren wir im Jahr in Berlin?“ beweisen. Für Kinder gibt es das entsprechende Pendant auf der zweiten Bühne am Sowjetischen Ehrenmal.

Das vollständige Programm finden Sie hier. https://www.umweltfestival.de/das-festival/buehnenprogramm/

Talks und Programmpunkte (Auswahl):

13:30 Uhr: Förderpreisverleihung des Projekts „Gemeinsam Boden gut machen“

mit Leif Miller, Bundesgeschäftsführer NABU und kleines Interview mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze

https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/oekolandbau/19580.html

14:20 Uhr: Presserundgang über die Festivalmeile

14:30 Uhr: Talk „Stadtquartier der Zukunft“
mit Katrin Lompscher, Berliner Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat Charlottenburg-Wilmersdorf und Matthias Trunk, Vorstand GASAG AG

http://nmi-2030.berlin/

15:45 Uhr: Talk „Mobilität der Zukunft“

mit Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Mobilitätsforscher Prof. Dr. Andreas Knie und Frank Masurat, Vorstandsmitglied des ADFC Berlin

Das UMWELTFESTIVAL 2018 wird gefördert durch das Umweltbundesamt mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und durch die Stiftung Naturschutz Berlin sowie durch die Stiftung Naturschutz Berlin mit Mitteln des Trenntstadt Fonds. Hauptsponsoren sind die GASAG AG, der Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e. V., die Alnatura Produktions- und Handels GmbH und die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Kooperationspartner sind der NABU, der ADFC Berlin und die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL). Weitere Unterstützer sind die Umweltbank, die Ulrich Walter GmbH Lebensbaum und Meine Energieinsel.

 

Die Regionalwert-Idee: ökologisch und sozial aus der Region

Für eine nachhaltige Stadtentwicklung gehen ökologische Landwirtschaft und regionale Produktion Hand in Hand. Gemeinsam mit Michael Wimmer von der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin Brandenburg e.V. (FÖL) und Jochen Fritz von der Regionalwert AG Berlin-Brandenburg widmen wir uns auf der Bühne am Brandenburger Tor dem Thema Ökolandbau und der Regionalertwert- Idee.

Die Kernidee der Regionalwert AG ist es, mithilfe von Bürgeraktien in regionale Betriebe entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette zu investieren – also in Bauernhöfe, Lebensmittelhandwerk, Handel und Gastronomie. Darüber soll mit Bürgerkapital ein Regionalverbund für ökologische und sozial nachhaltig produzierte Lebensmittel aufgebaut werden. Das Ergebnis: Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Betriebe und gute Lebensmittel bleiben in der Region. Außerdem wird mehr Land ökologisch bewirtschaftet und KonsumentInnen können für ihre eigene Ernährungssouveränität Verantwortung übernehmen.

Um 12.15 Uhr auf der Bühne am Brandenburger Tor. Gleich im Anschluss veranstaltet das Team vom Fair Food Bike ein Showkochen mit regionalen Bioprodukten vor der Bühne.

Das Programm im Überblick

Gefährdung der Biodiversität – Richtig Gärtnern hilft!

In den letzten 40 Jahren ist die Anzahl der Insekten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Diese drastische Entwicklung hat bereits im letzten Jahr in den Medien hohe Wellen geschlagen. Den meisten Menschen ist die Dringlichkeit der Problematik deshalb inzwischen bekannt, nicht aber, wie sie selbst Bienen, Käfer und Co. helfen können. Besonders GärtnerInnen sind hier gefragt, denn um die heimischen Insektenarten zu schützen braucht es viele grüne Inseln und kleine Biotope.

Sarah Buron von der Grünen Liga Berlin leistet mit ihrem Projekt Giftfreies Gärtnern unter dem Motto „Gartenzwerg statt Giftzwerg“ Aufklärungsarbeit, wie man seine Pflanzen durch das Zusammenspiel natürlicher Faktoren und biologischer Mittel gegen Schädlinge und Krankheiten schützen kann, anstatt auf insektenschädliche Chemikalien zurückzugreifen. (mehr …)

Showkochen am Brandenburger Tor

Mit dem Fair Food Bike veranstalten wir ein Showkochen der besonderen Art auf dem Umweltfestival!
Vor der Bühne am Brandenburger Tor erwartet die Besucher_innen ab 12.30Uhr eine kulinarische Reise mit der rollenden Küche, die allein durch Menschenkraft und Solarstrom angetrieben wird. Aber das Fair Food Bike ist mehr als nur eine mobile Küche: Es schafft neue soziale Räume mitten in der Stadt, ermöglicht Begegnungen an besonderen Orten, provoziert mit seinen kulinarischen Konzepten das Nachdenken über Nachhaltigkeit und Verantwortung. Und es schafft neue Beziehungen: zwischen Bauern und Köchen, Gästen und Gastgebern, Menschen von hier und weit weg.

Erfahrt alls über das spannende Konzept des Fair Food Bike und probiert die Leckereien aus regionalen Zutaten die vor Ort beim Showkochen zubereitet werden.

12.30Uhr vor dem Brandenburger Tor

Programmübersicht

Stadtquartiere der Zukunft

Unter dem Motto Zukunft der Stadt diskutieren wir gemeinsam mit Senatorin Katrin Lompscher, Matthias Trunk (Vorstand GASAG AG) und Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger über die berliner Stadtquartiere der Zukunft.

Was zeichnet typische Quartiere in Berlin eigentlich aus? Welche Herausforderungen im Zeichen der wachsenden Stadt müssen hier bewältigt werden? Sind Sozialverträgliches Wohnen und Klimaschutz eigentlich Gegensätze oder nicht? Und welche Bedeutung haben die Quartiere für das Gelingen der Energiewende und die Umsetzung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms?

Diese und viele weitere Fragen werden auf der Bühne am Brandenburger Tor diskutiert. Erfahrt alles über die Entwicklung von Stadtquartieren in Berlin, über den Stand aktueller Projekte sowie die Zusammenarbeit mit Klimaschutzpartnern für eine nachhaltige Gestaltung der Stadt.

Das Programm im Überblick