Umweltfestival 2018

3. Juni 2018 Brandenburger Tor 11 – 19 Uhr

 

 

Gefährdung der Biodiversität – Richtig Gärtnern hilft!

In den letzten 40 Jahren ist die Anzahl der Insekten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Diese drastische Entwicklung hat bereits im letzten Jahr in den Medien hohe Wellen geschlagen. Den meisten Menschen ist die Dringlichkeit der Problematik deshalb inzwischen bekannt, nicht aber, wie sie selbst Bienen, Käfer und Co. helfen können. Besonders GärtnerInnen sind hier gefragt, denn um die heimischen Insektenarten zu schützen braucht es viele grüne Inseln und kleine Biotope.

Sarah Buron von der Grünen Liga Berlin leistet mit ihrem Projekt Giftfreies Gärtnern unter dem Motto „Gartenzwerg statt Giftzwerg“ Aufklärungsarbeit, wie man seine Pflanzen durch das Zusammenspiel natürlicher Faktoren und biologischer Mittel gegen Schädlinge und Krankheiten schützen kann, anstatt auf insektenschädliche Chemikalien zurückzugreifen. Um 17 Uhr wird sie auf der Bühne am Sowjetischen Ehrenmal mit Alain Hamm, Fachberater der Berliner Kleingärtner, über die Möglichkeiten des Artenschutzes durch mehr Vielfalt im Garten reden. Im Zelt der Grünen Liga Berlin (Standnummer 211) finden außerdem Aktionen zum Thema statt, bei denen man die verschiedenen Nützlinge kennen lernen und sich weiter übers giftfreie Gärtnern informieren kann. Weitere Informationen zum Projekt Giftfrei Gärtnern finden Sie hier: www.giftfreiesgaertnern.de

Das Programm auf dem Umweltfestival

Asiatischer Marienkäfer. Foto: © Pflanzenschutzamt Berlin