Umweltfestival 2018

3. Juni 2018 Brandenburger Tor 11 – 19 Uhr

 

 

Fotograf: (c) Thomas Ecke

Anton Schutt – Minnesänger und Millionenerbe

Sein Motto: Die Frauen gehen, die Lieder bleiben.

Als Musiker hat er einen unbezähmbaren Willen. Ein unerschütterliches Selbstbewusstsein. Mit seiner Gitarre versucht er seine Angebetete zu überzeugen.
Auch wenn er 100 mal mit seiner Methode scheitert, wird er es wieder versuchen. Er hat gehört, dass Gitarrespielen bei den Frauen ankommt. Er will die Liebe seines Lebens finden. Und schafft das auch: Woche für Woche verliebt ER sich unsterblich. Immer in eine andere Frau. Wie geht das? Er kann einfach nicht dazulernen. Liebeskummer kennt er nicht. Ablehnung ordnet er falsch ein. Das macht ihn beziehungsunfähig. Das aktuelle Verliebtsein wird regelmäßig durch eine neue Liebe überlagert. So euphorisiert schreibt er Songs von schonungsloser Ehrlichkeit und naiver Selbstentblößung.
Aber kann man es ihm übel nehmen? Er ist ein einfacher Junge. Er hat nichts. Außer dem ganzen Geld und den Immobilien,
die er von seinen Eltern erbte, als er vier war. Als millionenschwerer Waisenjunge jagt er auf der Suche nach Orientierung durch sein Leben. Er sieht, was er sehen will. Hört, was er hören will. Wie die Leute ihn sehen, hängt von ihrer Realität ab, nicht von seiner.

Mehr zum Künstler: www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1316/der-junge-unterm-fenster/

Fotograf: (c) Thomas Ecke