Umweltfestival

 

 

Stroh macht froh: BioErlebnisBauernhof brachte Landidylle aufs Umweltfestival 2018

Schweine, Hühner und ganz viel Stroh: Damit verbreitet die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V. reichlich Landidylle zum Umweltfestival am 2. Juni. Zum Festival-Motto „Zukunft der Stadt – Stadt der Zukunft“ passen die Angebote der regionalen Akteure des BioErlebnisBauernhofes hervorragend.Rückblick:
Schließlich gilt Berlin zu Recht als Europas Bio-Hauptstadt – der Dichte an Bio-Supermärkten und -Geschäften wegen und weil viele Berliner großen Wert auf ökologisch sowie in der Region produzierte Lebensmittel legen. Wohlwissend, dass Bio, noch dazu wenn es auf kurzen Wegen zum Verbraucher kommt, die Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft ist.

Beispielsweise bei der Freilandsauenhaltung des Brandenburger Bio-Landwirtes Bernd Schulz, dessen Tiere ganzjährig draußen leben. Die Ferkel wachsen bei ihren Müttern und zusammen mit weiteren Ringelschwanzträgern auf. Dass hier Tierwohl groß geschrieben wird, sieht man den Borstentieren an. Um den Berlinern einen Eindruck davon zu vermitteln, kommt der Bio-Landwirt mitsamt einer Muttersau und ihren Kleinen zum BioErlebnisBauernhof. Auf der Tagesordnung der Tiere steht, wie auch im heimischen Gömnigk, den Boden ihres Geheges zu durchwühlen, zu fressen und zu entspannen. Das macht beim Beobachten Lust auf einen Gegenbesuch. Wer mag, folgt also den Einladungen von Bernd Schulz zu seinen regelmäßigen Veranstaltungen auf dem Land – u.a. zum Backschwein-Abend und Tag der offenen Tür.

Ein anderes Beispiel ist die ökologische Lebensmittelverarbeitung. Hier kommt es auf handwerkliches Geschick an. Sich direkt selbst auszuprobieren ist beim Märkischen Landbrot angesagt. Bei der Kinderbäckerei von Berlins größter Demeter-Bäckerei, die ihr Getreide ausschließlich von Brandenburger Erzeugern bezieht, können nach Herzenslust Teig geknetet und lustige Tierfiguren geformt werden. Die werden noch vor Ort im mobilen Ofen gebacken und sind anschließend bereit zum Mitnehmen nach Hause. Andere Highlights sind die drei Getreidebäder zum Ein- und Abtauchen, die Strohburg und der Kartoffelacker für die Selbsternte. Auf Erwachsene wartet zum Beispiel das Smoothiebike – die gesündeste Art, Fitness und gute Ernährung zu verbinden.

Alle Akteure des BioErlebnisBauernhofes bieten Mitmachaktionen an. Für Informationen zum regionalen Ökolandbau und Erlebnisadressen sorgt u.a. die FÖL. An deren Stand sind der druckfrische „Bio-Einkaufsführer für Berlin-Brandenburg 2018/2019“, der Veranstaltungskalender „Brandenburger Bio-Termine 2018“ und Flyer zur Brandenburger Landpartie erhältlich. Bei der zweitägigen Veranstaltungsreihe, die am Wochenende nach dem Umweltfestival, am 09. und 10. Juni 2018, stattfindet, öffnen auch über 30 Bio-Betriebe brandenburgweit ihre Hof- und Stalltüren.

Der BioErlebnisBauernhof wird vom Brandenburger Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) der Europäischen Union unterstützt.

Über die FÖL: Die gemeinnützige Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg ist die Dachorganisation der regionalen Bio-Branche. Das neueste Projekt des Vereins ist „Mehr Bio-Gemüse aus Brandenburg“. In Kooperation mit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde setzt sich die FÖL seit Januar 2018 dafür ein, eine nachhaltige Bio-Gemüseproduktion in Brandenburg aufzubauen.

Fotos: FÖL/Sera Kurc